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Ingrid Friedrichsens Acrylbilder sind auf den ersten Blick stille und verhalten farbenprächtige abstrakte Kompositionen,die zumeist mit zwei vorherrschenden Grundtönen und deren Mischungen sowie mit wenigen zarten grafischen Elementen auskommen,die den konkurrierendenFarbflächen einen gewissen Zusammenhalt geben.Bei näherer Betrachtung jedoch drängen sie auf eigenartige Weise dazu,Gegenständliches zu entdecken und die Bilder inhaltlich etwa auf weitgehend abstrahierte Landschaften,architektonische Gebilde oder banale Gegenstände festzulegen,wie z.B.einen Stuhl oder Dosen -entgegen der Intention der Künstlerin.Es wird umso verlockender,je mehr die gemalte "Szenerie" in aller Regel in ein geradezu "gedimmtes" Licht getaucht ist,dessen Reiz durch reichlichen Gebrauch warmer Grau-und Erdtöne verstärkt wird.
Wenn sich auch auf vielen ihrer Bilder ein größeres,zumeist dunkleres "Gebilde" in die vielschichtigen und schleierartigen Farbflächen schiebt,so bleibt doch stets offen,um was es sich dabei handeln könnte.Es entsteht eine Art Balance zwischen Traum und Wirklichkeit,die durch eine ausgesprochen pastelltönige Farbgebung noch zusätzlich unterstrichen wird und dazu verführt,die Bilder einfach auch als "Stimmungen" zu erleben..In die Musik übertragen sind sie eher der Kammermusik als der großen Sinfonie zuzurechnen.
Ausstellungen
1946 geboren in Uelzen
1966 69 Studium der Pädagogik in Göttingen, u.a. Fach Kunsterziehung
1970 97 Lehrerin im Hamburger Schuldienst, u.a. Fach Bildende Kunst
seit 1997 als freischaffende Künstlerin tätig
Durch Studien bei verschiedenen Künstlern, u.a. bei Karin Witte, der Sommerakademie Pentiment der HAW Hamburg und an der Europäischen Kunstakademie Trier hat Ingrid Friedrichsen immer wieder neue Impulse und Sichtweisen der Malerei und der Plastischen Gestaltung erfahren.
Ingrid Friedrichsen ist durch zahlreiche Gemeinschafts- und Einzelausstellungen einem breiten Publikum bekannt geworden.




